Sonntag, 14. November 2010

tausend + Traumnacht

tausend
Tausend Regenwölkchen schweben umher, tausend Regentropfen fallen. Gehen umher. Sehen die Welt. Tausend Gesichter, tausend Taubenfedern. Tausend Tausendschönchen wollen gesehen werden. Tausend Wege wollen sie finden, tausend Tage warten. Tausend Träume leben. Tausend Taten tun. 
All die Tausender gäbe ich für einen Augenblick.


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Traumnacht
Vogelschreie. Herzzerreissend in der Dunkelheit der Nacht. Reissen mein Herz davon. Reise, reise, weit hinaus. Getragen von Bruder Wind, dem Einen. Ich suche kein Ziel, ich finde es. Zerreisse mich und falle in tausend Federfasern hinab. Werde vom Meer getragen und an den Strand gespült. Laufe und renne, bis ich das Kornfeld finde. Bis ich wieder zurück bin - in meinem Traum.

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